Elessar 


Die Yacht

 

Die Elessar ist eine 44 ft Yacht (Werft Dromor, gezeichnet von Judel&Vroelick, die auch viele Dehler Yachten verantwortlich gezeichnet haben). Sie ist Baujahr 1995, wurde aber bis 2012 fünf Jahre nicht gesegelt). In vielen Arbeitsstunden haben wir die Yacht technisch auf den neuesten Stand gebracht: Wir haben mehrere Navigationsmöglichkeiten (5 verschiedene GPS), Kurze Welle Funkgerät, neues UKW, Epirb, AIS, Rettungsinsel für 8 Personen, sind Mitglied im Transocean Club, haben neben Autopilot auch eine Windsteueranlage, Windrad und Solaranlage, einen überholten 72 PS Diesel Motor, Satellitentelefon und so weiter, heißt: Wir sind auf alle Eventualitäten vorbereitet.

 

An Bord gibt es 5 Kajüten, ganz vorne gibt es eine Einzelkabine, die wir aber meistens als Stauraum benutzen. Vom Salon aus sind die anderen 4 Kabinen (alle mit eigenem Waschbecken, fließend kalt und warmes Wasser) zugänglich. Es gibt vom Salon aus 2 Badezimmer (WC und Dusche), die Vorderkajüte hat eine eigene Dusche und WC.

Gästen stehen 2 Kajüten mit jeweils 2 übereinanderliegenden Kojen zur Verfügung.

Wir werden nie mehr als 6 Leute an Bord sein, so dass für jeden genug Bewegungsfreiheit vorhanden ist. Das Schiff hat (ohne Salon) 9 Schlafplätze.

 

Wir haben rund 500l Wassertanks, wobei wir Trinkwasser extra in Flaschen bunkern. Hinzu kommt ein Watermaker, der täglich frisches Wasser liefert. Der Dieseltank fasst rund 230l und wird - wenn Sonne und Wind nicht genug hergeben - zum Laden der Batterien benutzt (eher selten). Der Kühlschrank bietet Platz genug für Getränke und Essen. Die Spülmaschine wechselt und ist zweiarmig.

 

Sicherheit

Zur Sicherheitsausrüstung haben wir schon etwas gesagt. Sicherheit geht immer vor. Wenn mehr als 6 Windstärken zu erwarten sind, laufen wir nicht mehr aus. Denn da wo 7 oder mehr angesagt sind, werden aufgrund lokaler Verhältnisse auch schnell mal 8 oder 9bft. Freiwillig fahren wir da nicht rein, so etwas geht immer auf das „Material“, und das wollen wir schonen. Unterwegs auf längeren Etappen holen wir täglich einen Wetterbericht (über Kurze Welle) und haben dadurch Zeit genug, ein herannahendes Sturmtief weiträumig zu umsegeln, auch wenn dadurch andere Pläne beeinträchtigt werden.

 

Die Skipper

 

Wir, Gereon und Andreas, segeln seit über 30 Jahren. Viele Jahre hatten wir schon gemeinsam (zuletzt Gereon alleine) verschiedene Yachten. Wir haben aber auch auf „Abenteuerreisen“ mit dem Motorrad Erfahrung. Ob Ägypten, Kurdistan oder im Schnee über die Pyrenäen – es gibt kaum ein Ziel, dass wir von Deutschland aus noch nicht angesteuert haben. Unsere Hochseeerfahrungen haben wir bei verschiedenen Skippern bei Überführungstörns ausgebaut (im Januar bei Bft 9 durch die Biskaya). Wir reparieren (fast) alles selber und waren noch nie um eine Lösung verlegen.
Gereon restauriert im normalen Leben Antiquitäten (www.sabina-antik.de) und hat das Geschäft für 3 Jahre verpachtet. Andreas ist gelernter Sozialpädagoge, hat aber die letzten Jahre Marketing gemacht. Er ist plant nach der Rückkehr weitere Aktivitäten in diesem Bereich.
Wir sind kommunikativ, absolut teamfähig (kommen beide aus kinderreichen Familien) und nur intolerant gegenüber Rassismus jeglicher Couleur. Sicherheit für Schiff und Mannschaft geht immer vor, ansonsten sind wir zu allen möglichen Kompromissen bereit, wenn sie einigermaßen in den Plan passen. Wir selber legen nicht so viel Wert auf Party und Häfen, sondern eher auf Buchten und „Land und Leute“, sind da aber bei Mehrheitswünschen anpassungsfähig.

Wir erfüllen uns einen langen Traum, wir machen das nicht um Geld zu verdienen, das geht bei den Preisen auch nicht. Wir verstehen es als eine Möglichkeit, nette Leute kennen zu lernen (3 Jahre zu zweit ist auch langweilig) und wenigstens einen Teil der mit Sicherheit anfallenden Reparaturkosten zu decken. Von daher verstehen wir unser Angebot auch nicht als „Entertainment“ oder Charterunternehmen, sondern als Mitsegelangebot gegen Unkostenbeteiligung. Bei den Preisen hat selbst das Finanzamt abgewunken: Keine Gewinnabsicht! :-)

 

Alle, die mitsegeln wollen, unterschreiben eine Haftungsausschlusserklärung, eben weil wir kein Charterunternehmen sind sondern lediglich eine Gelegenheit zum Mitsegeln bieten.


  AndreasGereon











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